Zebraassel Armadillidium maculatum auf Korkrinde

Feuchte und trockene Zonen kombinieren

Lege eine flache Korkplatte über einen Bereich mit Laub und leicht feuchtem Substrat. Daneben bleibt eine trockenere Zone, damit die Tiere selbst wechseln können.

Landassel in Nahaufnahme auf einer Holzoberfläche
Landassel auf einer Holzoberfläche. Die Makroaufnahme macht Panzersegmente, Fühler und den Kontakt zum Untergrund sichtbar.
Deine Auswahlhilfe

Kork für Asseln auswählen: Kontaktfläche statt großer Höhle

Bereich Worauf es ankommt Praktischer Check
Flache Rinde Bodennahe Deckung über Laub So auflegen, dass die Kolonie kontrollierbar bleibt
Gewölbtes Stück Mehrere kleine Zugänge Stabil ablegen; keine losen schweren Stapel
Geschlossene Röhre Zusätzlicher Tunnel Ergänzung, wenn Pflege und Öffnungen zugänglich bleiben
SCHRITT 01Kontakt zum Substrat
SCHRITT 02Geschützter Rückzug
SCHRITT 03Erreichbare Ausweichzone

Welche Korkform eignet sich?

Flache Rinde und Platten

Praktisch für bodennahe Deckung, kleine Feuchteinseln und strukturierte Flächen. Die Stücke lassen sich zur Kontrolle meist leicht anheben.

Korkplatten ansehen

Röhren und gewachsene Formen

Geeignet, wenn zusätzlich Durchgänge, räumliche Tiefe oder geschützte Bereiche entstehen sollen. Öffnungen und Stabilität müssen zum Besatz passen.

Korkröhren ansehen

So gehst du Schritt für Schritt vor

  1. Bedarf klären: Prüfe Tierart, Größe, Temperatur und benötigte Feuchtebereiche, bevor du Material auswählst.
  2. Platz planen: Lass genug freie Fläche, Belüftungswege und Zugang für Pflege und Kontrolle.
  3. Kork einsetzen: Lege eine flache Korkplatte über einen Bereich mit Laub und leicht feuchtem Substrat. Daneben bleibt eine trockenere Zone, damit die Tiere selbst wechseln können.
  4. Beobachten: Kontrolliere in den folgenden Tagen Feuchte, Standfestigkeit, Verschmutzung und die Nutzung durch die Bewohner.
Wichtiger Hinweis:

Eine große, dicht aufliegende Platte ist weniger praktisch als mehrere kleinere Stücke, unter denen Luft und Tiere zirkulieren können.

Häufige Fehler vermeiden

Problematisch sind vor allem instabile Aufbauten, dauerhaft nasse Zonen ohne Luftaustausch und Verstecke, die sich kaum kontrollieren lassen. Auch die Annahme, Naturmaterial sei automatisch für jede Tierart geeignet, führt zu Fehlentscheidungen. Prüfe deshalb immer die artspezifischen Anforderungen.

Häufige Frage aus der Praxis

Muss die gesamte Korkplatte feucht sein?

Entscheidend ist die Feuchte des Rückzugsbereichs, nicht eine überall nasse Oberfläche. Kontrolliere das Substrat unter der Rinde und biete je nach Art unterschiedliche Zonen an.

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Vergleiche zuerst Form und Maße mit deinem Aufbau. Für besondere Öffnungen oder Stückformen kannst du uns deine Wunschmaße und ein Foto der geplanten Stelle schicken.

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Bioaktives Terrarium

Asseln im bioaktiven Terrarium: Kork als Rückzugsraum

Für Asseln ist flach aufgelegte, leicht kontrollierbare Korkrinde meist der sinnvollste Einstieg. Plane einen geschützten Kontaktbereich zum Substrat und daneben erreichbare Ausweichflächen. Welche Feuchte nötig ist, richtet sich nach der gehaltenen Art.

3 Min. Lesezeit
Zebraassel Armadillidium maculatum auf Korkrinde

Feuchte und trockene Zonen kombinieren

Lege eine flache Korkplatte über einen Bereich mit Laub und leicht feuchtem Substrat. Daneben bleibt eine trockenere Zone, damit die Tiere selbst wechseln können.

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Flache Rinde Bodennahe Deckung über Laub So auflegen, dass die Kolonie kontrollierbar bleibt
Gewölbtes Stück Mehrere kleine Zugänge Stabil ablegen; keine losen schweren Stapel
Geschlossene Röhre Zusätzlicher Tunnel Ergänzung, wenn Pflege und Öffnungen zugänglich bleiben
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SCHRITT 02Geschützter Rückzug
SCHRITT 03Erreichbare Ausweichzone

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Flache Rinde und Platten

Praktisch für bodennahe Deckung, kleine Feuchteinseln und strukturierte Flächen. Die Stücke lassen sich zur Kontrolle meist leicht anheben.

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  3. Kork einsetzen: Lege eine flache Korkplatte über einen Bereich mit Laub und leicht feuchtem Substrat. Daneben bleibt eine trockenere Zone, damit die Tiere selbst wechseln können.
  4. Beobachten: Kontrolliere in den folgenden Tagen Feuchte, Standfestigkeit, Verschmutzung und die Nutzung durch die Bewohner.
Wichtiger Hinweis:

Eine große, dicht aufliegende Platte ist weniger praktisch als mehrere kleinere Stücke, unter denen Luft und Tiere zirkulieren können.

Häufige Fehler vermeiden

Problematisch sind vor allem instabile Aufbauten, dauerhaft nasse Zonen ohne Luftaustausch und Verstecke, die sich kaum kontrollieren lassen. Auch die Annahme, Naturmaterial sei automatisch für jede Tierart geeignet, führt zu Fehlentscheidungen. Prüfe deshalb immer die artspezifischen Anforderungen.

Häufige Frage aus der Praxis

Muss die gesamte Korkplatte feucht sein?

Entscheidend ist die Feuchte des Rückzugsbereichs, nicht eine überall nasse Oberfläche. Kontrolliere das Substrat unter der Rinde und biete je nach Art unterschiedliche Zonen an.

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